Berichte

 Die 16. Schneeglöckchen-RTF in Ortrand am 22.3.2026

Geschrieben von P. Hirsch, 25. März 2026

Unser 2026-er RTF-Auftakt - wieder schön ausgerichtet und ruhige Straßen -  immer gerne mit dem RSV Bautzen.

 Die 16. Schneeglöckchen-RTF brachte uns heuer die bisher angenehmsten Fahrten im sächsisch-brandenburgischen Grenzgebiet: Es geht dort also auch ohne Kühle und zermürbenden Wind! Wir fanden die offene Gegend mit mäßigen NO-Wind, etwas Sonne und 12 Grad vor.

Im Ziel

 

 Die Aussicht auf die als bestens organisiert bekannte Fahrt  genügte, um die RTF-Affinen vom RSV zur ersten Tour des Jahres nach Ortrand zu locken. Zugesagt hatten 16. Einige hatten sich vorab angemeldet, andere wollten die Umstände abwarten um sich vor Ort für eine der Strecken zwischen 110, 70  und 40 km zu entscheiden. Nach einer Stunde Anreise und einer Wetterprognose die nach kühlem Morgen einen nicht schlechten Tag voraussagte. Auf die unterschiedlichen Strecken gingen von uns 16 unterschiedlich junge Leute.

An der Nummernausgabe Pulsnitzhalle fielen die letzten Entscheidungen und die Nummern wurden ausgefaßt. Danach wieder zum Auto, fertig machen. Die ersten rollten sich schon ein. Gleich in kleiner Gruppe loszufahren ist auch nicht verboten. 

Nach der Einteilung hatten wir also vier Weitfahrer Alex, Silvio, Daniel und versuchsweise und mit viel Mut Arne, fünf 70-er Tourer: Die zwei Franks, Gastfahrerin Evi, Marina und den Schreiberling, sowie die 40-er Nachwuchsgruppe bestehend aus Benni, Emilian, Johann und Thomas.

Für die Weitfahrer Um Alex, Silvio und Daniel ging es 10:15 Uhr los. Die anderen konnten sich noch Zeit lassen. Oder doch nicht? Mit den 110-ern mitzufahren ist nicht verboten. Wenn man mit denen mitfahren will, aber besser vorne rein und das heißt richtig treten. Was sich im hinteren Teil der Feld abspielt haben wir in den Vorjahren gesehen und müssen das nicht wieder haben.

Besser ist es dieses große Feld mit zu verabschieden und mit etwas Abstand dazu als eigene Gruppe los zu fahren. Die ersten 70-er, die einen später einholen, können Radfahren und sind schnell vorbei, den Rest hält man bis zur Tourteilung bei Hirschfeld auf Abstand.

Der Plan ging auf. Bis Gröden schob uns mitunter der Wind angenehm oder kam seitlich. Übern Heideberg (201 m) im Wald (Grödner Joch) ist dann das Marschtempo dann immer ein persönliches. Wer vorausprescht ist halt auch alleine und so wartet man abwärts auf seine Lieben.

 

Am für uns ersten Kontrollpunktpunkt bei der immer gut gelaunten FFW in Stauch, ging es rein in die Halle um schön was zu sich zu nehmen. Diese Station ist immer eine Empfehlung, reichhaltig ausgestattet, alles liebevoll angeboten und Megaphonansage der Teilnehmer. Die Pause bei Kaffe, Kuchen und Bemmen haben wir nicht übertrieben, so rollte es bald weiter, zunächst etwas zäh über ein paar offene Geländewellen im Wind bis Schönfeld. Dabei zeigte sich: Langsam war bei der ersten die Spritzigkeit weg. Ein bissel raus zu nehmen brachte kurze Wiedervereinigung. Also weiter geteilt, eine letzte Verpflegungsstelle sollte ja bald kommen. Dort begrüßte uns ein Musikus und die eigentlich für die Wanderer gedachte Verpflegung geht für Tourenfahrer auch. Kurz darauf kam die echte RTF-Jause. Die haben wir nicht mehr besucht, dafür den versprengen 110-er Ronny getroffen. 

 

 Den genussvollen Schlussteil gingen wir gemeinsam an. Nach etwa drei Stunden am Ziel, für uns die „Beglockung“. Ein Teil der jungen Kurzfahrer war nach erfolgreicher Tour schon zu einer Feier aufgebrochen, Benni trafen  wir gleich darauf zufrieden lachend in der Getränkeschlange.

 

Wir konnten so sorglos Urkunden und Getränke fassen und sehr bald die wackeren 110-er mit ihren Goldglocken empfangen. Die Touren im Ortrand rollten für uns alle ohne Zwischenfälle oder Defekte.

Noch etwas Plauschen, ein wenig weitere 0,0-Verpflegung holen und bald heimwärts  fahren. Danke nach Ortrand und den Veranstalter. Bis wieder einmal.