Die
16. Schneeglöckchen-RTF brachte uns heuer die bisher angenehmsten Fahrten im
sächsisch-brandenburgischen Grenzgebiet: Es geht dort also auch ohne Kühle
und zermürbenden Wind! Wir fanden die offene
Gegend mit mäßigen NO-Wind, etwas Sonne und 12 Grad vor.
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Die Aussicht auf die
als bestens organisiert bekannte
Fahrt
genügte, um die RTF-Affinen vom RSV zur ersten Tour des Jahres nach
Ortrand zu locken. Zugesagt hatten 16. Einige hatten sich vorab
angemeldet, andere wollten die Umstände abwarten um sich vor Ort für
eine der Strecken zwischen 110, 70
und 40 km zu entscheiden.
Nach einer Stunde Anreise und einer Wetterprognose die nach kühlem
Morgen einen nicht schlechten Tag voraussagte.
An der Nummernausgabe Pulsnitzhalle fielen die letzten Entscheidungen und die Nummern
wurden
ausgefaßt. Danach wieder zum Auto, fertig machen. Die ersten rollten sich schon ein.
Gleich in kleiner Gruppe loszufahren ist auch nicht verboten.
Nach der Einteilung hatten wir also vier Weitfahrer Alex, Silvio, Daniel und versuchsweise und mit viel Mut Arne, fünf 70-er Tourer: Die zwei Franks, Gastfahrerin Evi, Marina und den Schreiberling, sowie die 40-er Nachwuchsgruppe bestehend aus Benni, Emilian, Johann und Thomas.
Für die
Weitfahrer Um Alex, Silvio und Daniel ging es 10:15 Uhr los.
Besser ist es dieses große Feld mit zu verabschieden und mit etwas Abstand dazu als eigene Gruppe los zu fahren. Die ersten 70-er, die einen später einholen, können Radfahren und sind schnell vorbei, den Rest hält man bis zur Tourteilung bei Hirschfeld auf Abstand.
Der Plan ging auf. Bis Gröden schob uns mitunter der Wind angenehm oder kam seitlich. Übern Heideberg (201 m) im Wald (Grödner Joch) ist dann das Marschtempo dann immer ein persönliches. Wer vorausprescht ist halt auch alleine und so wartet man abwärts auf seine Lieben.
Am für uns ersten Kontrollpunktpunkt bei der immer gut gelaunten FFW in Stauch,
ging es rein in die Halle um schön was zu sich zu nehmen. Diese Station
ist immer eine Empfehlung, reichhaltig ausgestattet, alles liebevoll
angeboten und Megaphonansage der Teilnehmer. Die Pause bei Kaffe, Kuchen
und Bemmen haben wir nicht übertrieben, so rollte es bald weiter,
zunächst etwas zäh über ein paar offene Geländewellen im Wind bis Schönfeld.
Dabei zeigte sich: Langsam war bei der ersten die Spritzigkeit weg. Ein bissel raus zu
nehmen brachte kurze Wiedervereinigung. Also weiter geteilt, eine
letzte Verpflegungsstelle sollte ja bald kommen.
Dort begrüßte uns ein Musikus und die eigentlich für die Wanderer
gedachte Verpflegung geht für Tourenfahrer auch. Kurz darauf kam die
echte RTF-Jause. Die haben wir nicht mehr besucht, dafür den versprengen
110-er Ronny getroffen.
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Wir konnten so sorglos Urkunden und Getränke fassen und sehr bald die
wackeren 110-er mit ihren Goldglocken empfangen.
Die Touren im Ortrand rollten
für uns alle ohne Zwischenfälle oder Defekte.