Der Bericht besteht aus Notizen der Teilnehmer, die ihr Erleben dargelegt haben.
Nachdem nur einige unserer der Schülerfahrer U13 und U15 den Termin nach Ostern wahrnehmen konnten, war die Belastung der Leistungsfähigkeit und Jahreszeit anzupassen. Mit vier erwachsenen Betreuern konnte diesem Anspruch gut entsprochen werden.
Wir sind am Anfang in Bautzen um 08:30 Uhr losgefahren. Als erstes
sind wir von Bautzen nach Grubschütz, Obergurig nach Cunewalde und auf
dem Radweg nach Dürrhennersdorf nach Georgs-walde*
, Spitzkunnersdorf, Großschönau und hoch nach Waltersdorf in die
Unterkunft (Gästehaus). Dann haben wir gegessen. Am Nachmittag sind wir
auf den Hochwald gewandert. Dann sind wir wieder zur Unterkunft gefahren
und haben Abendbrot gegessen. Dann sind wir schlafen gegangen.
* Dazu ist anzumerken,
daß wir neun Georgswalde nur auf dem Wegweiser gelesen haben und vom
Grenzübergang Ebersbach ostwärts nach Neugersdorf und Leutersdorf
gefahren sind.
Unterwegs ereilte und
eine Schaltaugenverbiegung, die einigen Aufwand in Form von
Werkstattbesuchen nach sich zog. Am Nachmittag sollte uns eine Wanderung
vom Jonsdorfer Bad zum Hochwald das Zittauer Gebirge nahe bringen. In
der Hochwaldbaude haben wir uns gestärkt und danach noch den Turm
bestiegen.
Anreise
RR 61 km,
740 hm, 2:40 h
Sind aufgestanden und Essen gegangen. Dann sind wir eine Runde einen
Berg hoch und runter gefahren. Haben uns einen Bunker angeschaut, sind
zurück in die Pension gefahren und haben Mittag gegessen. Nach dem
Mittag hatten wir eine Stunde Pause. Dann sind wird das Dreieck
gefahren. Dann sind wir noch 37 km gefahren. Mit dem Fahrrad sind wir in
die Pension und haben uns umge-zogen und sind ins Schwimmbad gefahren.
Danach gab es Abendbrot.
Diese Fahrt führte uns
vom Gästehaus über Jonsdorf, den Schanzendorfer Pass zu einem Anstieg
namens Babicka zwischen Hermsdorf und Krompach. Das ist eine gut gelegte
Bergstraße von etwa 1,7 km Länge und 100 m Anstieg auf der sonnigen
Südseite des kühlen Hochwaldes mit der Radweg-Nr. 27014. Dort sollte mit
niedriger Drehzahl und etwas Druck auf der Kurbel mehrfach hochgefahren
werden. Zwischen vier und sechsmal waren alle dort unterwegs, bevor wir
uns nach einer Bunkerbesichtigung halbwegs zufrieden auf die Rückfahrt
und nach ca. 30 km mit 700 Höhenmetern zu Tisch begaben. Dort tauchte
auch bald der Alex wieder auf, der zwischenzeitlich unsere Übungen vom
Jeschken aus überwacht hat.
Die locker angedachte
Nachmittagsrunde in der Sonne entlang der Mandau war von einem
verbogenen Schaltauge und einem Kettenriss beeinträchtigt, konnte aber
nach Verzögerung in zwei Gruppen absolviert werden.
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Für die Heimfahrt hatte sich Clemens eine profilierte Strecke um die Lausche westwärts ins Khaa-Tal und nordwärts über Schluckenau heimwärts überlegt.
Für die vier Jungs begann die Fahrt besser im Bus. Die ersten 12 km wieder über Krompach nach Unter- und Oberlichtenwalde zu Rad waren heftig.
Nach dem vereinbarten Treff ging es zu acht immer noch anspruchsvoll bei vorfrühlingshaften Temperaturen um die 5 Grad weiter westwärts in Richtung Daubitz.
Sonnig war‘s, die Stimmung daher auch gut wie die Verpflegung.
In Schluckenau bekam der Lastenesel auch
noch zu trinken und die Radsportler wurden bald darauf in Sohland mit
extra bestellter Blasmusik empfangen. Danke Clemens!
Nach Herzlicher Verabschiedung dort ging es zu sechst auf Radwegen nach Ebendörfel zur nächsten Verabschiedung.
Die Rodewitzer Fraktion orientierte sich ab dort ostwärts.
An der Bautzener Dieselstraße
erwartete Frank Melde die letzen vier, nach etwa 80 km und 1300
Höhenmetern an diesem Schlusstag der insgesamt gelungenen Aktion.
(Peter)
Tagesleistung (ohne die 12 km Busentlastung für die Kids) ca. 80 km RR, 4h:12 min., 1325 m Anstieg

Man legt Räder nicht auf die rechte Seite. Die neueren langen Schaltwerke verbiegen Schaltaugen besonders gerne.
In drei Tagen Trainingslager ist die Fitness nicht sehr stark zu verbessern, aber neue Schwierigkeiten zu meistern bringt auch Selbstvertrauen und zeigt welche Fertigkeiten zu üben nötig sind.
So konnte jeder neben schönen Erlebnissen auch seine Aufgaben mit nach Hause nehmen. Wir hatten drei nicht ganz leichte aber auch sehr schöne Tage miteinander.
Die unkomplizierte und herzliche Aufnahme und das Entgegenkommen der Leute im Gästehaus (z. B. Schnitzelchen auf Wunsch) machen uns die Entscheidung für künftige Trainingsaufenthalte dort sehr leicht.