Berichte

Tagebuch: Nachwuchstrainingslager vom  7. - 9. April 2026  Saalendorf

Zusammengefasst aus Notizen 4 verschiedener Nachwuchsteilnehmer  und P. Hirsch.

Der Bericht besteht aus Notizen der Teilnehmer, die ihr Erleben dargelegt haben.

Nachdem nur einige unserer der Schülerfahrer U13 und U15 den Termin nach Ostern wahrnehmen konnten, war die Belastung der Leistungsfähigkeit und Jahreszeit anzupassen. Mit vier erwachsenen Betreuern konnte diesem Anspruch gut entsprochen werden.

Über den Tag 1 -  Anreise und Hochwaldbesteigung - wird von Johann und Arne berichtet:

Abfahrt in Bautzen

 Wir sind am Anfang in Bautzen um 08:30 Uhr losgefahren. Als erstes sind wir von Bautzen nach Grubschütz, Obergurig nach Cunewalde und auf dem Radweg nach Dürrhennersdorf nach Georgs-walde* , Spitzkunnersdorf, Großschönau und hoch nach Waltersdorf in die Unterkunft (Gästehaus). Dann haben wir gegessen. Am Nachmittag sind wir auf den Hochwald gewandert. Dann sind wir wieder zur Unterkunft gefahren und haben Abendbrot gegessen. Dann sind wir schlafen gegangen.

* Dazu ist anzumerken, daß wir neun Georgswalde nur auf dem Wegweiser gelesen haben und vom Grenzübergang Ebersbach ostwärts nach Neugersdorf und Leutersdorf gefahren sind.

Unterwegs ereilte und eine Schaltaugenverbiegung, die einigen Aufwand in Form von Werkstattbesuchen nach sich zog. Am Nachmittag sollte uns eine Wanderung vom Jonsdorfer Bad zum Hochwald das Zittauer Gebirge nahe bringen. In der Hochwaldbaude haben wir uns gestärkt und danach noch den Turm bestiegen.

 

Anreise       RR 61 km, 740 hm, 2:40 h

 

Zum Tag 2 – mit Bergfahrübungen und Lockerungsausfahrt schrieben Benni und Eddi

   den Hohlsteinweg hoch

 

 Sind aufgestanden und Essen gegangen. Dann sind wir eine Runde einen Berg hoch und runter gefahren. Haben uns einen Bunker angeschaut, sind zurück in die Pension gefahren und haben Mittag gegessen. Nach dem Mittag hatten wir eine Stunde Pause. Dann sind wird das Dreieck gefahren. Dann sind wir noch 37 km gefahren. Mit dem Fahrrad sind wir in die Pension und haben uns umge-zogen und sind ins Schwimmbad gefahren. Danach gab es Abendbrot.

 

Diese Fahrt führte uns vom Gästehaus über Jonsdorf, den Schanzendorfer Pass zu einem Anstieg namens Babicka zwischen Hermsdorf und Krompach. Das ist eine gut gelegte Bergstraße von etwa 1,7 km Länge und 100 m Anstieg auf der sonnigen Südseite des kühlen Hochwaldes mit der Radweg-Nr. 27014. Dort sollte mit niedriger Drehzahl und etwas Druck auf der Kurbel mehrfach hochgefahren werden. Zwischen vier und sechsmal waren alle dort unterwegs, bevor wir uns nach einer Bunkerbesichtigung halbwegs zufrieden auf die Rückfahrt und nach ca. 30 km mit 700 Höhenmetern zu Tisch begaben. Dort tauchte auch bald der Alex wieder auf, der zwischenzeitlich unsere Übungen vom Jeschken aus überwacht hat.

Die locker angedachte Nachmittagsrunde in der Sonne entlang der Mandau war von einem verbogenen Schaltauge und einem Kettenriss beeinträchtigt, konnte aber nach Verzögerung in zwei Gruppen absolviert werden.

Bergtraining ca. 39 km RR, 1h:58 min., 890 m Anstieg

den Hohlsteinweg hoch

Ausfahrt KB ca. 37 km RR, 1h:43 min., 423 m Anstieg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Tag 3 – war schon die anspruchsvolle Rückreise 

 

der letzte Berg

 Für die Heimfahrt hatte sich Clemens eine profilierte Strecke um die Lausche westwärts ins Khaa-Tal und nordwärts über Schluckenau heimwärts überlegt.

Für die vier Jungs begann die Fahrt besser im Bus. Die ersten 12 km wieder über Krompach nach Unter- und Oberlichtenwalde zu Rad waren heftig.

Nach dem vereinbarten Treff ging es zu acht immer noch anspruchsvoll bei vorfrühlingshaften Temperaturen um die 5 Grad weiter westwärts in Richtung Daubitz.

Sonnig war‘s, die Stimmung daher auch gut wie die Verpflegung.

In Schluckenau bekam der Lastenesel auch noch zu trinken und die Radsportler wurden bald darauf in Sohland mit extra bestellter Blasmusik empfangen. Danke Clemens!

Nach Herzlicher Verabschiedung dort ging es zu sechst auf Radwegen nach Ebendörfel zur nächsten Verabschiedung.

Die Rodewitzer Fraktion orientierte sich ab dort ostwärts.

An der Bautzener Dieselstraße erwartete Frank Melde die letzen vier, nach etwa 80 km und 1300 Höhenmetern an diesem Schlusstag der insgesamt gelungenen Aktion.

(Peter)

 

 

 

 

Tagesleistung (ohne die 12 km Busentlastung für die Kids) ca. 80 km RR, 4h:12 min., 1325 m Anstieg

      

 

den Hohlsteinweg hoch

 

Erkenntnisse:

Man legt Räder nicht auf die rechte Seite. Die neueren langen Schaltwerke verbiegen Schaltaugen besonders gerne.

In drei Tagen Trainingslager ist die Fitness nicht sehr stark zu verbessern, aber neue Schwierigkeiten zu meistern bringt auch Selbstvertrauen und zeigt welche Fertigkeiten zu üben nötig sind.

So konnte jeder neben schönen Erlebnissen auch seine Aufgaben mit nach Hause nehmen. Wir hatten drei nicht ganz leichte aber auch sehr schöne Tage miteinander.

Die unkomplizierte und herzliche Aufnahme und das Entgegenkommen der Leute im Gästehaus (z. B. Schnitzelchen auf Wunsch) machen uns die Entscheidung für künftige Trainingsaufenthalte dort sehr leicht.